Trouvailles littéraires

Geschichten und Gedanken
Die nach dem Lesen weiter klingen
Die etwas in uns zum Wanken
Und wie silberne Saiten zum Schwingen bringen

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Neueste Beiträge und Rezensionen

  • Christine Wunnicke: Die Dame mit der bemalten Hand
    Die Dame mit der bemalten Hand ist ein historischer Roman der besonderen Art aus der amüsant eigenwilligen Feder der Autorin, die ihre erst sorgsam recherchierten Figuren und Stoffe […]
  • Jens Steiner: Ameisen unterm Brennglas
    Ein brennendes Haus, ein Schusswechsel auf einer Raststätte, ein junges Paar auf der Flucht — atemlos verfolgt die ganze Schweiz vor dem Fernseher diese gar schrecklichen Szenen mutmaßlicher […]
  • Patrick Modiano: Encre sympathique
    Es ist der unvergleichliche Modiano-Stil, der einen sofort gefangennimmt, wenn man den neuen Roman des französischen Schriftstellers aufschlägt, des nicht nur in seinem Schreiben, sondern auch im Austausch […]
  • Klüpfel/Kobr: Funkenmord
    Juhu, ein neuer „Kluftinger“ zum Mitfiebern und Mitkichern! Ich gestehe — obwohl es sich strenggenommen um einen so genannten Regionalkrimi handelt — dass ich dem schrullig-sympathischen Allgäuer Kommissar […]
  • Anne Weber: Annette, ein Heldinnenepos
    Idee und Form dieses grandiosen Werks aus der Feder der seit langem in Frankreich lebenden Übersetzerin und Romanautorin — und nun sogar Versepikerin! — Anne Weber sind aus […]
  • Bov Bjerg: Serpentinen
    In leichten Sätzen hat Bov Bjerg einen sehr ernsten Roman geschrieben, in Sätzen, die sich serpentinenhaft assoziativ hin und her winden, die ziemlich wild — für mein ästhetisches […]
  • Robert Seethaler: Der letzte Satz
    Er weiß es zu dem Zeitpunkt noch nicht, aber er ahnt es wohl schon… Die Überfahrt, die der berühmte Komponist, Dirigent und Hofdirektor der Wiener Oper Gustav Mahler […]
  • Monika Helfer: Die Bagage
    Mich hat Monika Helfers Roman Die Bagage von der ersten Seite an gefangengenommen, was ganz klar an ihrem so besonderen, eindringlichen Erzählton liegt, mit dem sie, fast wie […]
  • Zoë Beck: Paradise City
    Zoë Beck hat sich als Autorin anspruchsvoller Spannungsliteratur in der Vergangenheit bereits einen Namen gemacht, zuletzt in Die Lieferantin und Schwarzblende, in denen sie gesellschaftlich konfliktreiche und komplexe […]
  • Britta Teckentrup und Patricia Hegarty: Zuhause — Wie die Tiere leben
    Ein wunderschönes Bilderbuch, dessen Reime nett und eingängig aus dem Englischen ins Deutsche übertragen sind, das aber ganz besonders durch die Illustrationskunst Britta Teckentrups auffällt, die mit Farben […]
  • Nadia Terranova: Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand
    Mit den grandiosen Romanen der geheimnisvollen italienischen Schriftstellerin, die sich Elena Ferrante nennt und deren Platz in den Bestsellerlisten wirklich einmal ein auch literarisch verdienter ist, scheint hierzulande […]
  • Marco Balzano: Ich bleibe hier
    Graun, so heißt das kleine Vinschgauer Dorf am Reschensee, das 1950 gegen den Willen und Widerstand seiner Bewohner komplett geflutet wurde, ein Zufall der geographischen Benennung und doch […]
  • Mieko Kawakami: Brüste und Eier
    Für mich ist Brüste und Eier die literarische Überraschungssensation aus Japan! Mit jeder Seite hat mich das Buch, bei dem natürlich zuerst der auffällig-amüsante Titel ins Auge sticht, […]
  • Rebecca Makkai: Die Optimisten
    Eine junge Frau mit Kurzhaarschnitt und grünem Schal, einem strengen Zug um die definierten roten Lippen und vor allem mit diesen schräg stehenden grünen Mandelaugen, deren unergründlicher, irgendwie […]
  • Jess Kidd: Die Ewigkeit in einem Glas
    Ein ganz außergewöhnlicher Kriminalroman mit einer überraschenden und komplexen Handlung, eigenwilligen Charakteren und einem erfrischend „anderen“ Stil, der die Genregrenzen überschreitet und einen durchgehend in Atem hält. Man […]
  • Jackie Thomae: Brüder
    Jackie Thomae hat einfach einen wunderbaren Stil, sie erzählt so lebendig und so wirklichkeitsnah, dass auch komplexere Themen, die persönlichen und gesellschaftlichen Konflikte, mit denen sie ihre Figuren […]
  • Omri Boehm: Israel — eine Utopie
    Kaum eine internationale politische Situation scheint so verfahren wie die Lage von Israel und Palästina. Und jetzt fuhrwerkt auch noch der amerikanische Präsident in der ohnehin schon fragilen […]
  • Andreas Schäfer: Das Gartenzimmer
    Dass Architektur und ihre Geschichte politische Symbolkraft entfalten können, war an den Diskussionen über das wiederaufgebaute Berliner Stadtschloss zu beobachten und zeigt sich auch gerade wieder am Beispiel […]
  • Benedict Mirow: Die Chroniken von Mistle End 1 — Der Greif erwacht
    Was für eine wunderschöne, superspannende, so leicht und so dicht erzählte fantastische Geschichte! Für die Dauer der Lektüre bin ich wieder zur Zehnjährigen geworden und ganz in der […]
  • Rüdiger Zill: Der absolute Leser — Hans Blumenberg, eine intellektuelle Biographie
    Rüdiger Zill stellt seine Biographie von Hans Blumenberg unter das Motto des „absoluten Lesers“ und charakterisiert damit nicht nur das unstillbare Lesebedürfnis des Philosophen, für den die zuerst […]
  • James Baldwin: Giovannis Zimmer
    Die Bücher von James Baldwin (1924-1987) sind inzwischen Klassiker und sie sind Texte von großer literarischer Qualität, in denen sich die Stimme eines Autors erhebt, der sich in […]
  • Britta Teckentrup: Der blaue Vogel
    Wenn Farben sprechen könnten… dann würden sie so aussehen wie in Britta Teckentrups wundervollem Bilderbuch, das in wenigen Worten und intensiven Bildern eine so zarte und so berührende […]
  • Agnete Friis: Der Sommer mit Ellen
    Der Titel mag täuschen, denn es ist keine leichte Sommergeschichte, die die dänische Autorin Agnete Friis in ihrem Roman Der Sommer mit Ellen erzählt, sondern eine von Anfang […]
  • Erich Wolfgang Skwara: Mare Nostrum oder Ein Bahnhof für jene, die ankommen
    Eine sehr poetische, aber auch sehr ungewöhnliche, sich suggestiv entfaltende und ebenso wieder entziehende Liebes- und mehr noch Sehnsuchtsgeschichte erzählt uns der österreichische Schriftsteller Erich Wolfgang Skwara in […]
  • Safiye Can: Rose und Nachtigall
    Wer Gedichte liebt — aber auch wer sich mit Gegenwartslyrik eher schwer tut, dem sei die intuitiv zugängliche und zugleich so intensiv nachwirkende Poesie von Safiye Can wärmstens […]
  • Lilja Sigurðardóttir: Das Netz
    Das Netz, das die isländische Autorin mit dem Auftakt ihrer Krimi-Trilogie nicht nur für ihre Figuren, sondern auch für ihre Leser auslegt, verfängt: Gepackt von der spannenden Geschichte […]
  • Stefan Frey: Franz Lehár — Der letzte Operettenkönig
    Franz Lehár war ein „Mann, der weiß, was er will“! Der nämlich gegen alle Bedenken und Widerstände seinem Herzen, seinem Talent und seinem untrüglichen musikalischen Instinkt folgte, um […]
  • Gereon Krantz: Unter pechschwarzen Sternen
    Gereon Krantz‘ in Berlin spielender schwarzhumoriger Kriminalroman ist das Gegenteil etwa eines „Allmen“-Krimis von Martin Suter. Schamlos, derb, dick aufgetragen steht Krantz‘ Stil ganz im Zeichen umgangssprachlicher Überfülle, […]
  • Kate Kirkpatrick: Simone de Beauvoir — Ein modernes Leben
    Eine in ihrem Detailreichtum und ihrem differenzierten, genauen Blick zugleich ungemein fesselnde und bereichernde Biographie! Ich war überrascht, auf welche Vorurteile und Klischees diese intelligente und empathische, aber […]
  • Anita Brookner: Hotel du Lac
    Eine schöne literarische Wiederentdeckung, ein Text in elegantem, humorvoll-entlarvendem Stil, der heute ein bisschen aus der Zeit gefallen scheint und einem gerade dadurch die besondere, abgeschiedene Atmosphäre des […]
  • Delphine Horvilleur: Réflexions sur la question antisémite
    Die französische Rabbinerin und Journalistin Delphine Horvilleur leistet mit ihren „Überlegungen zur Frage des Antisemitismus“ (so der Titel der deutschen Ausgabe im Hanser Verlag) einen äußerst intelligenten und […]
  • Françoise Sagan: Die dunklen Winkel des Herzens
    Wie aufregend! Da entdeckt der Sohn im Nachlass ein bisher unbekanntes Romanmanuskript seiner berühmten Mutter, der französischen Schriftstellerin Françoise Sagan (1935-2004), die sich 1954 als 18-Jährige mit Bonjour […]
  • Pierre Raufast: Le cerbère blanc
    Der neue Roman des französischen Schriftstellers Pierre Raufast, „Der weiße Zerberus“, ist eine mit der zumindest im Raum der Erzählung sinnstiftenden Kraft des Mythos aufgeladene Liebesgeschichte, die zugleich […]
  • Niklas Natt och Dag: 1794
    Eine innige Liebesgeschichte, ein teuflisches Verbrechen, eine ganze Palette korrupter Seelen und eine Handvoll Getriebener mit dem Herz am rechten Fleck: Der schwedische Autor legt erneut einen ambitionierten […]
  • Leif Randt: Allegro Pastell
    Man weiß nicht so recht, was man von Tanja Arnheim und Jerome Daimler, den beiden Anfang 30-jährigen Protagonisten von Allegro Pastell, einem ziemlich konsequenten Porträt der Generation der […]
  • Olivier Guez: Koskas und die Wirren der Liebe
    Wenn man den französischen Journalisten und Schriftsteller Olivier Guez über seinen ersten ins Deutsche übersetzten Roman Das Verschwinden des Josef Mengele kennengelernt hat, erwartet einen mit seinem eigentlichen […]
  • Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land
    Mit ihrem grotesk-pointierten Stil und den (aber)witzigen Dialogen, die den Roman Das flüssige Land zu einer überaus sinnlichen und sehr intelligenten Lektüre machen, hat mich die junge Wiener […]
  • Jessie Greengrass: Was wir voneinander wissen
    Ich muss zugeben, zu Beginn habe ich mit Greengrass‘ Buch, das vom Verlag als philosophischer Roman angekündigt wird, ein wenig gefremdelt: Es werden einerseits urmenschliche Themen wie Tod, […]
  • Neil Gaiman: The Ocean at the End of the Lane
    Ein wunderschönes und trauriges Märchen zugleich, ein fesselndes Abenteuer und ein erschütternder Einblick in die sensible Psyche eines Kindes — Neil Gaimans Roman „Der Ozean am Ende der […]
  • Leïla Slimani: Le pays des autres
    Im ersten Teil ihrer auf drei Bände angelegten marokkanischen Familiensaga zeigt Leïla Slimani eindrucksvoll, was für eine großartige Erzählerin sie ist. Ich habe das Buch kaum auf die […]
  • Anna Maria Ortese: Il mare non bagna Napoli
    „Neapel liegt nicht am Meer“ — Italienkenner und -liebhaber mögen sich wundern, doch die Schriftstellerin Anna Maria Ortese (1914-1998), die diesen Band mit Erzählungen und literarischen Reportagen über […]
  • Michael Martens: Im Brand der Welten
    Ivo  Andrić — Ein Europäisches Leben Selten habe ich eine solch spannende, auf ausnahmslos jeder Seite fesselnde Biographie gelesen, die noch dazu in ihrer historischen Fundierung und quellenkritischen […]
  • Eva García Sáenz: Die Herren der Zeit
    Dass Kriminalplot und historischer Roman ein durchaus harmonisches und spannungsreiches literarisches Ensemble bilden können, hat zuletzt der Schwede Natt och Dag mit seinem Stockholmroman 1793 gezeigt, von dem […]
  • Oliver Scherz: Ein Freund wie kein anderer — Im Tal der Wölfe
    Die einfühlsam und in so gar nicht kindlicher, aber trotzdem für Kinder verständlicher und sehr schöner Prosa erzählte Geschichte der außergewöhnlichen Freundschaft von Erdhörnchen Habbi und Wolf Yaruk […]
  • Marion Messina: Faux départ
    Der Debütroman der jungen Französin Marion Messina gilt als Roman über das Stigma der Armut, über die Klassengesellschaft, über die Spaltung der französischen Gesellschaft, und wird oft in […]
  • Edna O’Brien: Das Mädchen
    Die irische Schriftstellerin Edna O’Brien, die in ihren mit Preisen ausgezeichneten Romanen immer wieder Mädchen und jungen Frauen eine Stimme gibt, fühlt sich in ihrem neuesten Roman in […]
  • Elizabeth Anderson: Private Regierung
    Ich finde, auch in Deutschland reden wir zu wenig und zu undurchsichtig über unsere Arbeit, weshalb willkürliche Ungleichheiten der Entlohnung ebenso wie eine unverhältnismäßige Ungleichheit der sozialen Hierarchien […]
  • Helena Janeczek: Das Mädchen mit der Leica
    Absolut zu Recht hat dieses stilistisch und emotional überzeugende Buch über die jüdische Fotografin Gerda Taro 2018 den wichtigsten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega, bekommen! Und dabei ist […]
  • Dein ist mein ganzes Herz — Ein Franz-Lehár-Lesebuch
    Bald ist es wieder soweit, und die Apfelblüten leuchten in der silbernen Frühlingssonne, ein orphisch-chinesischer Jüngling, dessen Liebe die Saiten in der erwartungsvollen Dämmerung zum Klingen bringt, hat […]
  • Alfred Kolleritsch: Die Nacht des Sehens
    Taucht mit ein in die „Nacht des Sehens“, in diese Sammlung wunderschöner Gedichte von schlichter Anmut und großer Poesie, in denen man sich verlieren und immer wieder augenblicksweise […]
  • Antonio Scurati: M. Der Sohn des Jahrhunderts
    Sich auf Antonio Scuratis monumentales Projekt einer dreiteiligen fiktionalisierten Geschichte des italienischen Faschismus und seines Protagonisten Benito Mussolini einzulassen, bedeutet ein Leseerlebnis, das zugleich Faszination und Schock hervorruft, […]
  • Zum Welttag der Poesie, ein melancholisches Frühlingsgedicht
    Menschentrauben, geschrumpft zu Rosinen Die Natur atmet auf Man hört das Summen der Bienen Ein Jogger – noch – in seinem einsamen Lauf Keine zertretenen Halme, die Vögel […]
  • Cécile Wajsbrot: Zerstörung
    Zwei gegensätzliche Gefühle durchfahren einen bei der Lektüre dieses unheimlich eindringlichen bzw. unheimlichen und eindringlichen neuen Romans der Französin Cécile Wajsbrot: der mehr als beunruhigende Schauder, dass diese […]
  • Espen Dekko: Sommer ist trotzdem
    In sehr zarter, sensibler Sprache entwirft der norwegische Kinderbuchautor, Geschichtenerzähler und Puppenspieler Espen Dekko den komplexen Horizont eines Kindes, dessen Welt durch einen schweren Verlust durcheinander geraten ist, […]
  • Stefan Weidner: 1001 Buch — Die Literaturen des Orients
    Den Nahen Osten assoziiert man ebenso wie den Islam gegenwärtig fast nur noch mit Konflikt, Gewalt und Fundamentalismus. Die Medien sind voller Bilder, die uns den „Orient“, einst […]
  • Holly-Jane Rahlens: Das Rätsel von Ainsley Castle
    Elizabeth, für ihre Freunde Lizzy, zieht mit ihrem Vater zu dessen Freundin — die zu Lizzys Leidwesen bald seine Frau sein wird — an die schottische Küste. Anstatt […]
  • Janna Steenfatt: Die Überflüssigkeit der Dinge
    Romane, die aus der Perspektive junger Menschen die Frage nach der Art und der Möglichkeit von individuellen, die Freiheit nicht einschränkenden und dennoch Halt gebenden Beziehungen ausloten, haben […]
  • Jorge Comensal: Verwandlungen
    Welch groteske, absurde, witzige, wilde und zugleich tief berührende, emotionale, weise Erzählung der junge mexikanische Autor Jorge Comensal mit seinem ersten Roman aufs Papier gezaubert hat! Ein ziemlich […]
  • Gilles Kepel: Chaos — Die Krisen in Nordafrika und im Nahen Osten verstehen
    Seit Jahrzehnten ist der Nahe Osten als Konfliktherd in den Nachrichten, kein Land in dieser Region ist unversehrt von Gewalt, Bürgerkrieg, Militärschlägen, Attentaten, im Gegenteil, mit der Schreckensherrschaft […]
  • Eva Illouz: Warum Liebe endet — Eine Soziologie negativer Beziehungen
    Eigentlich wollte ich ja unbedingt den gerade auch im deutschen Buchhandel erschienenen Roman Faux départ (dt. Fehlstart) der jungen französischen Autorin Marion Messina lesen, um die als neuer, […]
  • Clarice Lispector: Perto do coração selvagem
    Hand aufs wilde Herz — wer kennt Clarice Lispector (1920-1977), die ukrainisch-brasilianische Schriftstellerin mit dem faszinierenden Namen, und wer hat schon einmal etwas von ihr gelesen? Bestimmt nicht […]
  • C. J. Cooke: Verderben. Einer stirbt. Wer lügt?
    Ein aufwühlender Spannungsroman, der zugleich das psychologisch fein beobachtete Drama einer Familie erzählt. Man sollte sich nicht von dem etwas reißerischen deutschen Titel abschrecken lassen, sondern sich lieber […]
  • Gerlis Zillgens: Anna und Anto — Plötzlich anders
    Die Zwillinge Anna und Anto finden sich plötzlich im Körper des jeweils anderen wieder, wovon vor allem Anto zunächst alles andere als begeistert ist. Anna freut sich zwar, […]
  • Elena Ferrante: La vita bugiarda degli adulti
  • Annika Widholm: Vertigo — Und dann wird alles dunkel
    Vertigo heißt der erste Thriller der Schwedin Annika Widholm, und mit diesem im Kanon der Filmgeschichte verankerten Titel weckt sie natürlich eine große Erwartungshaltung bei ihren Lesern. Ich […]
  • Peter Michalzik: Die Liebe in Gedanken
    Die Geschichte von Boris Pasternak, Marina Zwetajewa und Rainer Maria Rilke Eine wunderschöne Reflexion über die Vielschichtigkeit der Liebe und ihre Verbundenheit mit der Sprache der Poesie! Michalziks […]
  • Jérôme Ferrari: À son image
    Mit seiner unvergleichlichen Sprache hat mich Jérôme Ferrari, den man in Deutschland vor allem durch seine Korsika-Trilogie kennt, auch in sein neues Buch tief, fast zu tief hineingezogen, […]
  • Sylvain Prudhomme: Légende
    Ich muss gestehen, ich habe Sylvain Prudhommes Roman ursprünglich vor allem deshalb angefangen zu lesen, weil sein Name meinem französischen Lieblingsdichter Sully Prudhomme so wundersam ähnelt. Mit dem […]
  • Katya Balen: Mein Bruder und ich und das ganze Universum
    Das auch erwachsenen Lesern unbedingt ans Herz zu legende Kinderbuch, mit dem Elfjährige fast noch ein wenig überfordert sein könnten, handelt von einer nicht einfachen Geschwisterbeziehung, unheimlich authentisch […]
  • Susan Kreller: Elektrische Fische
    Was an diesem Buch sofort auffällt, ist seine wunderschöne Sprache! Wie behutsam und poetisch die Autorin erzählt, wie glaubhaft sie die Stimme der jungen Emma wiedergibt und wie […]
  • Lara Prescott: Alles, was wir sind
    Wer einen fesselnden und gut geschriebenen Unterhaltungsroman sucht, der kann sich sich mit Alles, was wir sind von Lara Prescott wunderbar von der in Aufruhr geratenen Welt des […]
  • Henrik Wergeland: Im wilden Paradies
    Im Werk Henrik Wergelands (1808-1848) ist die Romantik wahrhaft eins mit der Moderne — das geht aus der schönen Auswahl der bei Wallstein erschienenen und von Heinrich Detering […]
  • David Wagner: Der vergessliche Riese
    Bei der Lektüre dieses auf wundersam unaufgeregte Weise so tief berührenden Buches musste ich immer wieder an ein Theaterstück von Eugène Ionesco, dem Meister des Absurden, denken: Wie […]
  • Michael Römling: Pandolfo
    Ein junger Mann, der durch ein gewaltsames Verbrechen sein Gedächtnis verliert, ein gewiefter Mailänder Seidenhändler, der ihn bei sich aufnimmt und sein Zwillingsbruder, ein genialer Tüftler, der vom […]
  • Philippe Lançon: Der Fetzen
    Philippe Lançon hat das Attentat auf Charlie Hebdo mit einer schweren Verletzung überlebt. Dieses Überleben macht er zum Thema seiner Aufzeichnungen, deren bisweilen schockierende Offenheit dem Leser sehr […]
  • Mirjam Pressler: Dunkles Gold
    Gleich zwei Geschichten erzählt der Roman, verwoben durch die Neugier und das Talent eines jungen Mädchens. 1349 flieht die 15jährige Rachel vor den Pogromen aus ihrer Heimatstadt. Die […]
  • Abubakar Adam Ibrahim: Wo wir stolpern und wo wir fallen
    Mit seinem Roman „Wo wir stolpern und wo wir fallen“ erschafft der nigerianische Autor Abubakar Adam Ibrahim ein schillernd realistisches und äußerst vielschichtiges Bild seiner Heimat, das einen […]
  • Stig Sæterbakken: Durch die Nacht
    Karls Sohn hat Selbstmord begangen. Karl, der die Geschichte erzählt, wird von Schuldgefühlen gebeutelt und sucht nach einem Weg, mit seiner Trauer umzugehen. Offen und schonungslos, aber auch […]
  • Elena Ferrante: Die Geschichte eines neuen Namens
    Der zweite Teil der Neapeltetralogie Elena Ferrante schreibt psychologisch so dicht, dass das Lektüreerlebnis jedesmal ein ganz besonders intensives ist. Im zweiten Band taucht man noch tiefer in […]
  • Alain Claude Sulzer: Unhaltbare Zustände
    Am liebsten hätte ich die wunderschöne Geschichte nach der letzten Seite sofort von vorn begonnen! Was für ein Zauber Sulzers Worten entspringt, mit denen er die für uns […]